Für eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist es wichtig, dass der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.
Doch was genau zählt zu diesen Nährstoffen und warum sind sie wichtig für eine erfolgreiche Abnahme?
Man unterscheidet zwischen Hauptnährstoffen, die die Energie liefern (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) und Stoffen, die für die Stoffwechselvorgänge im Körper wichtig sind ( Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente).
Die Hauptnährstoffe haben neben ihrer Funktion als wichtige Energielieferanten noch andere Aufgaben:
- Eiweiße (Aminosäuren) liefern unserem Körper mit 4,1 Kalorien pro Gramm zwar auch Energie, aber dieser Nährstoff spielt eine wichtigere Rolle als Baustoff für den menschlichen Körper. Eiweiße sind an dem Aufbau von Haut, Haaren, Muskeln, Organen und Enzymen beteiligt. Außerdem haben wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt, dass eiweißreiche Lebensmittel gut und lange sättigen. Die fettarme Variante eignet sich dabei besonders gut zum Abnehmen! Eiweißreiche Lebensmittel sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Hülesnfrüchte.
- Fett ist mit 9,3 Kalorien pro Gramm der bedeutenste Energielieferant. Außerdem versorgt Fett den Körper mit essentiellen (lebensnotwendigen) Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Fette spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, der Infektionsabwehr und bei entzündlichen Prozessen. Außerdem transportiert das Fett die fettlöslichen Vitamine A,D, E und K. Und nicht zu unterschätzen ist, dass Fett ein wunderbarer Geschmacksträger ist. Allerdings hat Fett die geringste Sättigungswirkung, auch wenn jeder das Völlegefühl nach einer fetthaltigen Mahlzeit kennt.
Die unterschiedlichen Fettsäuren entscheiden über die Qualität der Fette.
- Kohlenhydrate liefern 4,1 Kalorien pro Gramm. Sie sind mengenmäßig der wichtigste Energielieferant, z.B. für Gehirn- und Muskelzellen. Kohlenhydratreiche Lebensmittel versorgen uns außerdem mit weitern wichtigen Inhaltsstoffen, wie zum Ballaststoffen. Das sind Bestandteile von Pflanzen, die im Darm nicht abgebaut werden können und so gut wie keine Kalorien liefern. Sie sorgen für die langsame und kontinuierliche Abgabe der Kohlenhydrate ins Blut, so dass der Körper über einen langen Zeitraum genügend Energie zur Verfügung hat und somit das Hungergefühl auch sehr langsam aufkommt. Nudeln, Kartoffeln, Reis und Vollkornbrot zählen beispielsweise zu den kohlenhydratreichen Lebensmitteln.
Sonntag, 17. Januar 2010
Rosmarin
Beim Einkauf gestern habe ich mal wieder einen Kräutertopf mit Rosmarin erstanden.
Rosmarin ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wächst aber auch in unseren Breitengraden im Kräuterbeet (oder eben in der Küche im Topf...).
Ich liebe diesen intensiven Duft! (Rosmarin wurde wegen seines intensives Duftes auch als Weihrauchersatz verwendet.)
Rosmarin war Bestandteil eines der ersten destillierten Parfüme, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol kombiniert wird. Die Mischung wurde 1370 registriert und hieß nach der Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) „Ungarisches Wasser“. Nach einer Legende versicherte ein Einsiedler, der das Duftwasser der Königin überreichte, es werde ihre Schönheit bis zu ihrem Tode bewahren.
Ich benutze es allerdings nur in der Küche...
Hier passt er hervorragend zu Kartoffeln und/oder Fleisch. Das Aroma des Rosmarins überträgt sich beim Grillen oder Braten auf das Gemüse. Zum Schmoren fügt man meist einen ganzen Rosmarinzweig bei, der vor dem Servieren wieder einfach entfernt werden kann. Beim Grillen kann man die kleinen Nadeln einfach ins Fleisch spießen. Rosmarin sollte möglichst von Anfang an mitgeschmort oder gekocht werden, da sich sein intensives Aroma erst langsam entfaltet.
Aber auch die Heilwirkung von Rosmarin ist sehr vielseitig, hier nur mal ein paar Stichworte:
- antibakteriell
- entspannend
- entzündungshemmend
- krampflösend
- bei Blähungen
- bei Verdauungsstörungen
- Rheuma und Gicht
- bei niedrigem Blutdruck
- bei nervösen Herzbeschwerden
- bei nervösen Kreislaufbeschwerden
- bei Kopfschmerzen
- bei Wechseljahrsbeschwerden
.....
Bei mir wird es heute wohl Drillingskartoffeln aus dem Ofen mit Rosmarin geben, dazu Gemüse.
Das Tolle bei den Drillingskartoffeln ist, dass sie so klein sind und dadurch auch noch eine dünne Schale haben. Das heißt, ich schäle die Kartoffeln gar nicht, wasche sie nur gründlich und esse sie mit Schale. Dort sitzen sitzen ja die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe!
Rosmarin ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wächst aber auch in unseren Breitengraden im Kräuterbeet (oder eben in der Küche im Topf...).
Ich liebe diesen intensiven Duft! (Rosmarin wurde wegen seines intensives Duftes auch als Weihrauchersatz verwendet.)
Rosmarin war Bestandteil eines der ersten destillierten Parfüme, bei dem ätherisches Öl mit Alkohol kombiniert wird. Die Mischung wurde 1370 registriert und hieß nach der Königin Elisabeth von Ungarn (1305–1380) „Ungarisches Wasser“. Nach einer Legende versicherte ein Einsiedler, der das Duftwasser der Königin überreichte, es werde ihre Schönheit bis zu ihrem Tode bewahren.
Ich benutze es allerdings nur in der Küche...
Aber auch die Heilwirkung von Rosmarin ist sehr vielseitig, hier nur mal ein paar Stichworte:
- antibakteriell
- entspannend
- entzündungshemmend
- krampflösend
- bei Blähungen
- bei Verdauungsstörungen
- Rheuma und Gicht
- bei niedrigem Blutdruck
- bei nervösen Herzbeschwerden
- bei nervösen Kreislaufbeschwerden
- bei Kopfschmerzen
- bei Wechseljahrsbeschwerden
.....
Bei mir wird es heute wohl Drillingskartoffeln aus dem Ofen mit Rosmarin geben, dazu Gemüse.
Das Tolle bei den Drillingskartoffeln ist, dass sie so klein sind und dadurch auch noch eine dünne Schale haben. Das heißt, ich schäle die Kartoffeln gar nicht, wasche sie nur gründlich und esse sie mit Schale. Dort sitzen sitzen ja die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe!
Montag, 4. Januar 2010
Sojabohnen in der Ernährung
Sojabohnen gehören zu den Hülsenfrüchten. Sie unterscheiden sich aber von der üblichen Zusammensetzung der Hülsenfrüchte: Sie enthalten weniger Stärke als z.B. Linsen, Bohnen und Erbsen. Dafür sind sie fett- (ca. 20% gegenüber 1-4%) und eiweißreicher (ca. 36% gegenüber 23%). Daher ist die Sojabohne die bedeutendste Hülsenfrucht in der Welternährung.
Der größte Teil der Sojaernte wird in Ölmühlen gepresst: es entstehen ca. 20% Sojaöl und 80% Sojamehl.
Das Sojamehl wird überwiegend als Tierfutter eingesetzt. Nur ein kleiner Teil, ca. 3% wird auch in der menschlichen Ernährung als proteinreiches Lebensmittel verwendet, zum Beispiel in der vegetarischen oder ostasiatischen Küche. Zu den bekanntesten Produkten gehören Tofu (häufig als Fleischersatz in der vegetarischen Kost), Sojasauce (auch Bestandteil der Worcestershire-Sauce) und Sojamilch. Weitere Zubereitungen sind Miso, Tempeh, Natto oder Yuba. Bei dem im Deutschen fälschlich als „Sojasprossen“ bezeichneten Nahrungsmittel handelt es sich um Keime der Mungbohne.
Die Sojabohne ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA wirbt auf Sojaprodukten mit folgender Aussage: "Eine an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin arme Diät, die 25 g Sojaprotein pro Tag enthält, kann das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren."
Der größte Teil der Sojaernte wird in Ölmühlen gepresst: es entstehen ca. 20% Sojaöl und 80% Sojamehl.
Das Sojamehl wird überwiegend als Tierfutter eingesetzt. Nur ein kleiner Teil, ca. 3% wird auch in der menschlichen Ernährung als proteinreiches Lebensmittel verwendet, zum Beispiel in der vegetarischen oder ostasiatischen Küche. Zu den bekanntesten Produkten gehören Tofu (häufig als Fleischersatz in der vegetarischen Kost), Sojasauce (auch Bestandteil der Worcestershire-Sauce) und Sojamilch. Weitere Zubereitungen sind Miso, Tempeh, Natto oder Yuba. Bei dem im Deutschen fälschlich als „Sojasprossen“ bezeichneten Nahrungsmittel handelt es sich um Keime der Mungbohne.
Die Sojabohne ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA wirbt auf Sojaprodukten mit folgender Aussage: "Eine an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin arme Diät, die 25 g Sojaprotein pro Tag enthält, kann das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren."
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Flüssigkeit auf Joghurt
Gstern hatte ich eine Diskussion mit einer Bekannten über die Flüssigkeit, die sich oben auf dem Joghurt absetzt. Weggiessen oder nicht war hier die Frage.
Nein, auf gar keinen Fall weggiessen! Bei der Flüssigkeit handelt es sich um die wertvolle Molke. Sie entsteht, wenn sich die Milchsäurebakterien während der Joghurtherstellung vermehren: dabei gerinnt die Milch. Die Proteine (Eiweiße) ballen sich zu einer recht festen Masse zusammen und befördern dabei die dünnflüssige Molke nach außen.
Durch die wässrige Konsistenz soll man sich nicht täuschen lassen! Sie enthält wertvolle Bestandteile, wie Mineralien, Eiweiß und Laktose (Milchzucker).
Also, einfach den Joghurt ordentlich umrühren und ALLE wertvollen Bestandteile geniessen!
Nein, auf gar keinen Fall weggiessen! Bei der Flüssigkeit handelt es sich um die wertvolle Molke. Sie entsteht, wenn sich die Milchsäurebakterien während der Joghurtherstellung vermehren: dabei gerinnt die Milch. Die Proteine (Eiweiße) ballen sich zu einer recht festen Masse zusammen und befördern dabei die dünnflüssige Molke nach außen.
Durch die wässrige Konsistenz soll man sich nicht täuschen lassen! Sie enthält wertvolle Bestandteile, wie Mineralien, Eiweiß und Laktose (Milchzucker).
Also, einfach den Joghurt ordentlich umrühren und ALLE wertvollen Bestandteile geniessen!
Sonntag, 27. Dezember 2009
Safran - so teuer!
Beim Stöbern in der Gewürzabteilung ist mir mal wieder aufgefallen, dass Safran so teuer ist! Warum eigentlich?
Die Safranfäden, die besonders in der orientalischen Küche zum Würzen und Färben verwendet werden, sind die orangeroten Narbenäste des Herbstkrokus aus der Gattung der Schwertliliengewächse. Und obwohl Kerbstkrokus keine seltene Pflanze ist, ist Safran so teuer.
Das hat zwei Ursachen: Die Krokusblüten werden per Hand gepflückt, um die Narbenäste zu ernten. Für 1 kg Trockenmasse müssen 150.000 - 200.000 Narben gesammelt werden!!!! Deswegen wird Safran auch nicht in westlichen Ländern angebaut, denn hier könnte man die Arbeitskräfte gar nicht bezahlen und Safran wäre unerschwinglich.
Sobald sich die Krokusblüten öffnen, werden sie geerntet. Man zwickt mit den Fingernägeln die Narbenäste heraus und trocknet sie an der Sonne oder in einem Ofen. Während dieses Trocknungsprozesses verliert der Safran etwa 80% seines Gewichtes.
Nun ist also klar, dass der vermeintlich so teure Safran im Grunde recht preiswert ist, im Verhältnis zu der Arbeit ihn zu ernten!
Die Safranfäden, die besonders in der orientalischen Küche zum Würzen und Färben verwendet werden, sind die orangeroten Narbenäste des Herbstkrokus aus der Gattung der Schwertliliengewächse. Und obwohl Kerbstkrokus keine seltene Pflanze ist, ist Safran so teuer.
Das hat zwei Ursachen: Die Krokusblüten werden per Hand gepflückt, um die Narbenäste zu ernten. Für 1 kg Trockenmasse müssen 150.000 - 200.000 Narben gesammelt werden!!!! Deswegen wird Safran auch nicht in westlichen Ländern angebaut, denn hier könnte man die Arbeitskräfte gar nicht bezahlen und Safran wäre unerschwinglich.
Sobald sich die Krokusblüten öffnen, werden sie geerntet. Man zwickt mit den Fingernägeln die Narbenäste heraus und trocknet sie an der Sonne oder in einem Ofen. Während dieses Trocknungsprozesses verliert der Safran etwa 80% seines Gewichtes.
Nun ist also klar, dass der vermeintlich so teure Safran im Grunde recht preiswert ist, im Verhältnis zu der Arbeit ihn zu ernten!
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