Diese Frage habe ich mir gestern bei meinem ersten Nachtcache gestellt. Denn ich habe mich ständig ertappt wie ich die Augen in der Dunkelheit weit aufgerissen habe, wahrscheinlich in der Hoffnung besser sehen zu können.
Bei einem Nachtcache folgt man ja den Reflektoren, die einem, wenn sie angeleuchtet werden, den Weg zeigen. Ein Fragezeichen weißt dann auf den Fundort hin.
Es war lustig mit anzusehen, wie wir in der Dunkelheit wie die Glühwürmchen ausschwärmten. Als Anfängerin wurde ich anfangs unterwiesen wie ich die Taschenlampe am Besten halte (nämlich direkt in Augenhöhe) um das reflektierende Licht der Feuernadeln zu erkennen. Gott sei Dank bin weit- und nicht kurzsichtig, so dass das Erkennen kein Problem war. Da waren die Baumwurzeln und Äste schon eine größere Herausforderung. Und die zurückschnellenden Äste, wenn jemand vor mir gegangen ist, waren ebenfalls eine größere "Gefahr".
Die dunkle Runde war sehr schön, es gab kein unwegsames Gelände, die Reflektoren führten uns geradewegs zum Ziel.
Die Fragen waren durchaus zu bewältigen und konnten ja mit Hilfe von Schwarzlicht überprüft werden.
In einer Dose befand sich ein kleiner Stoffhund, der die Aufgabe hatte mit Hunden zusammen fotografiert zu werden. Na, das war doch was für Fluffy und mich!
Begeistert wurde die Schätze aus der Tupperdose begutachtet, getauscht und aufgeschrieben. ( Es ist schön zu sehen, wie sich Männer und Frauen jeden Alters an Stofftieren, Buttons, Schlüsselbändern und anderen Kleinigkeiten erfreuen und diese Dinge mit Feuereifer suchen und natürlich auch verstecken)
Wir hatten sehr viel Spaß und haben das Erlebnis in entspannter Runde ausklingen lassen, man lernt sich ein bisschen mehr kennen und freut sich auf das nächste Wiedersehen. Mir geht es jedenfalls so.
Zum Schluß noch ein Rätsel: Wo haben wir zum Schluß noch gemütlich zusammengesessen? Es war immerhin schon nach 24 Uhr?! (hier ein kleiner Tipp: wo gibt es z.Zt. diese Gläser?)



Feedback