Der Sonntag begann zum Glück nicht ganz so früh. Wir haben gemütlich Kaffe getrunken und etwas von den auf dem Wochenmarkt erworbenem Obst

zu uns genommen. Dabei zeigte uns die Gastmama, wie man eine superköstliche Salsa herstellt (bei dem Berg Knoblauchzehen wurde mir ganz schwindelig, aber man hat es nachher nicht so geschmeckt wie erwartet!

). Meine arme Tochter mußte immer dolmetschen, denn bis auf ein paar Brocken verstehe und spreche ich kein Spanisch! Ein anstrengender Job, denn die Gastmama war sehr mitteilsam...
Dann machten wir uns auf den Weg: Zunächst wollten wir zum
Park Genovese.

Ein toller Park, in dem es besonders für die Kinder spannend war, denn dort gab es Saurierfiguren, Höhlen und Wasser mit Krokodilen

(allerdings keine echten...

). Für mich waren die Bäume und Tiere spannender.
Und auch hier gab es viele Bauaktivitäten (mir kam es so vor, als ob die Altstadt von Cádiz eine einzige riesige Baustelle war...).

Inzwischen herrschten auch schon Temperaturen um die 30°C (soviel zu den Vorhersagen von Wetter.com ...). Die Aussicht,, sich am Strand der Neustadt ein wenig zu erholen war sehr verlockend!
Nach einem ausgiebigen Parkbummel

und einer kleinen Rast

machten wir auf den Weg in die Neustadt (Busfahren ist übrigens sehr preiswert in Cádiz...liegt vielleicht daran, dass kein Bus in der Altstadt fahren kann..

).
Wir fuhren bis ans Ende der Stadt, dort liegt der Lieblingsstrand meiner zauberhaften Tochter, die
Costa Cortadura: ein kilometerweiter Strand, der nicht so bevölkert wird, auch nicht in der Hauptsaison. Und ich habe tatsächlich meine Füße ins Wasser gehalten...aber der Atlantik ist mir zum Baden zu kalt....

. Nach einer Stunde in der prallen Sonne hatte ich genug. Mein Hirn (soweit vorhanden...

) fühlte sich leicht eingeschmolzen an und meine Sonenallergie blühte...).
Also machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Altstadt. Am Platz San Antonio liegt übrigens meine Traumwohnung.
Aber es gibt unheimlich viele schöne

Gebäude in Cádiz, einige müssten allerdings mal restauriert werden wie dieses ehemalige Hospiz.
Als wir dann gegessen haben, mußte ich natürlich Paella probieren. Am Platz San Francisco haben wir dann Kaffee getrunken. Diesen Platz liebe ich, denn dort flogen ganz viele Papageien und Wellensittiche frei herum! Und auch hier gab diese beeindruckende Bäume (es ist eine Fikus-Art!).
Zum Abschluß haben wir dann noch "zuhause" die 2. Halbzeit des Fußballspieles gesehen und ich durfte noch eine köstliche, selbstgemachte Paella kosten und die Salsa...Hmmm...hervorragend.
Tja, und dann war das Wochenende auch schon zu Ende, denn mein Flieger ging Montag früh zurück. Aber ich habe so viele Eindrücke gewonnen, dass ich das Gefühl hatte, eine ganze Woche dort gewesen zu sein. Und es hat mit meiner zauberhaften Tochter sooooo viel Spaß gemacht...
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