Mein 2. Lehrbrief meines Gesundheitsberater-Studiums beschäftigt sich unter anderem mit der Vollwerternährung.
Für die Vollwerternährung wird der Verzehr von Kartoffeln empfohlen.
Die Kartoffel ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse und zählt zu den Sprossknollen.
Kartoffeln weisen eine hohe Nährstoffdichte bezüglich essentieller Inhaltsstoffe auf. Diese sind insbesondere die Vitamine C, B1 und Niacin, sowie die Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Eisen. Außerdem sind Kartoffeln reich an Ballaststoffen und das enthaltene Protein ist reich an essentiellen Aminosäuren.
Pellkartoffeln sollten gegenüber geschälten Salzkartoffeln bevorzugt werden, denn sie haben weniger Nährstoffverluste, die durch Schälen und Auslaugen entstehen.
Weniger empfehlenswert sind Kartoffelfertigmischungen oder Fertigmischungen zur Herstellung von Püree und Knödeln.
Überhaupt nicht empfehlenswert sind fettreiche Kartoffelerzeugnisse, wie Pommes Frites und Chips. Hier haben schwedische Forscher 2002 den als krebserregend eingestuften Stoff Acrylamid entdeckt.
Acrylamid entsteht bei großer Hitzeeinwirkung, wie sie beim Frittieren, Braten und Backen entsteht. Daher wird empfohlen, bei der Kartoffelzubereitung auf eine starke Bräunung und hohe Temperaturen zu verzichten. ( Bei Umluft nicht mehr als 180°C, sonst nicht mehr als 200°C)
In gekochten oder gedünsteten Kartoffeln wurde keinerlei Acrylamid nachgewiesen.
Um die Nitrat- und Pestizidbelastung bei der Kartoffel möglichst gering zu halten und um die Umwelt zu schonen, sollte man Kartoffeln aus dem ökologischen Anbau verwenden.



Pommes fritzes oder wie die Dinger auch heißen mögen, zählten noch NIE zu meinen bevorzugten Kartoffelvarianten.
Viel Erfolg beim Studium.
Liebe Gruße aus der Kleinstadt in die Großstadt
schickt
Helmut